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Hameln-Pyrmonts Gipfeltreffen von Kampf geprägt – und ohne Sieger

Tünderns Kramer verpasst größte Chance des Spiels / Odonkor & Gurgel einig: gerechtes Remis


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Unser Dominik Meyer tankt sich durch

HSC BW Tündern – SpVgg. Bad Pyrmont 0:0.

Das Gipfeltreffen Hameln-Pyrmonts wurde mit Spannung erwartet. Die beiden einzigen Landesligisten im Kreis fanden jedoch keinen Sieger. „Das Derby war geprägt von großem Respekt. Bad Pyrmont hat nicht viel riskiert. Man hatte das Gefühl, dass sie um jeden Preis das Tor vermeiden wollten“, erklärte Tünderns Sprecher Willi Gurgel. „Wir haben zwar kämpferisch gut dagegen gehalten, aufgrund vieler technischer Fehler auf beiden Seiten gab es in der ersten Halbzeit aber kaum Tormöglichkeiten. Der neutrale Zuschauer hat hier heute kein Fußballfest erlebt.“ In Durchgang zwei nahm das Spiel etwas mehr an Fahrt auf. „Es gab mehr Fouls und Nickeligkeiten. So mussten wir früh Lucas Neckritz und Kris-Lennart Müller auswechseln, da beide gelb-rot-gefährdet waren. Das hat dazu geführt, dass wir uns haben weiter nach hinten drängen lassen“, so Gurgel. Die größte Chance der Partie hatten trotzdem die Blau-Weißen – unter starker Mithilfe der Kurstädter.

Odonkor & Gurgel einig: gerechtes Remis

In der 52. Minute wollte ein Pyrmonter einen eigentlich harmlosen Freistoß zu seinem Keeper Stefan Schmidt spielen, der jedoch woanders stand. Tünderns Angreifer Lukas Kramer roch den Fehler, funkte dazwischen und kam aus rund zehn Metern zum Abschluss – allerdings wurde sein Schuss von einem Pyrmonter auf der Linie geklärt „Das hätte das Tor sein müssen“, ärgerte sich Gurgel. „Wir haben mit zunehmender Spieldauer eigentlich einen offensiveren Gegner erwartet, gerade nach den beeindruckenden Siegen der letzten Wochen. Pyrmont hat aber trotz leichtem Übergewicht keine Anzeichen gemacht, dass sie unbedingt das Siegtor erzielen wollten. Sie haben nicht viel riskiert“, skizzierte Gurgel den Spieverlauf. So sahen die rund 350 Zuschauer anwesenden Zuschauer letztlich ein torloses Remis. „Auf kämpferischer Ebene war es ein richtiges Derby. Spielerisch war es aber kein Leckerbissen. Beide Teams können mit dem Zähler zufrieden sein“, resümierte Gurgel. Bad Pyrmonts Übungsleiter David Odonkor sah ebenfalls eine gerechte Punkteteilung: „Wir wollten auf jeden Fall punkten und das haben wir geschafft. Ob es nun ein oder drei Zähler sind, ist dabei zweitrangig. Wir wollten ungeschlagen bleiben.“
HSC BW Tündern: Kowalski, Hilker, Kießig, Hackl, Müller (62. Krug), Kramer, Ayin, Fischer, Zschoch (62. Venten), Gurgel, Neckritz (46. dos Santos).
SpVgg. Bad Pyrmont: Schmidt, Haukambe, Stuckenberg, Matwijow (88. Vespermann), Pape, Fleischmann, Balov (61. Kryker), Kayrak (61. Gabibow), Hagemann, Ackert, Meyer.

Quelle: AWesA

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